Montessori Verein Kösching e.V.
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Monte Aktuell

Lehrer ohne Schüler oder was sonst die Heinzelmännchen erledigten

Kennen Sie die Heinzelmännchen? Nein? Sie waren vor langer Zeit helfende Geister, die nachts erledigten, was die braven Handwerker tags nicht geschafft haben. Bis sie beobachtet wurden – danach kamen sie nie wieder. Bei uns an der Montessorischule gibt es sie noch. Im schulischen Alltag sieht und hört man sie nicht, aber sie sind da. Auch und besonders in diesen neuen Zeiten. Hier ist ein kleiner Bericht der unsichtbaren Tätigkeiten dieser fleißigen Kräfte.

Am Freitag, dem 13.3.2020 endete der sonst selbstverständliche Schulalltag für Kinder, Eltern und uns Pädagoginnen abrupt.

Was nun in unserer „Geisterschule“  passierte, sah niemand von außen. Es  begann die Verwandlung der Lehrer in Heinzelmännchen, allerdings den Umständen entsprechend in Corona-Outfit.

Statt Zipfelmützen trugen wir Gesichtsmasken, als wichtigstes Werkzeug diente der Zollstock, denn natürlich waren wir nur mit Abstand  gute Heinzelmännchen. Dann gingen wir ans Werk.

 

Stornieren, Verschieben, umgestalten

Das gesamte  Schuljahr musste nach  CORONA–Regeln umgestaltet werden. Alles, was in großen Gruppen,  außerhalb oder mit Fachleuten von außen stattfinden sollte, wurde abgesagt oder verschoben. Schade war das vor allem  für liebgewordene Traditionen wie das Sommerfest oder die 4.Klässlerverabschiedung. Die 4.Klässler rückten natürlich auch wegen des bevorstehenden Übertritts in den Fokus. Wie konnten wir eine gute Unterstützung leisten? Wie und wann sollte der Präsenzunterricht wieder beginnen?  Welche Schüler durften wann kommen? Bei der Umsetzung der Vorgaben vom Kultusministerium waren kreative Lösungen gefragt, also gab es viel zu besprechen und Ideen zu entwickeln.

Unsere intensiven Konferenzen mit langen TO-DO Listen für jeden Teilnehmer standen korrekt unter den Hygienemaßnahmen, die bald zum Alltag werden sollten. Ein fröhliches „Happy birthday“ (2x) begleitete unser Händewaschen, dann saßen wir mit 1,50m Abstand weit  verteilt in der großen Grundschulaula mit offenen Fenstern und Türen, duftend nach Hygienespay…

Notbetreuung

 

Dringlich war die Organisation  der Notbetreuung für die Kinder von Eltern mit „systemrelevanten Berufen“.  Das erforderte und erfordert auch jetzt noch hohe Flexibilität und gute Nerven, denn oft ändern sich kurzfristig Termine der Eltern und wir erhalten unterschiedliche Informationen zum gleichen Kind. Dementsprechend stehen mal Schüler vor der Tür, die nicht angemeldet  sind, manche bleiben  länger oder kürzer als vereinbart, und dann ist  plötzlich auch einmal gar kein Kind da. Wie bei allem müssen sich Neuheiten erst einmal einspielen – wenn es „ums Kind“ geht, besteht bei uns aber höchste Alarmbereitschaft. Deshalb telefonieren wir lieber einmal zu viel als zu wenig, um sicher zu sein, dass kein Schüler verloren geht.

Homeschooling

Da die Schüler ja nicht mehr in die Schule kommen durften, mussten wir unsere Lerninhalte so umgestalten, dass die Kinder sie zu Hause bearbeiten konnten. Zwar sind unsere Kinder aufgrund des Montessori – Ansatzes gewohnt, sich selbstständig Dinge anzueignen, aber leider fehlte die Freiarbeit mit  dem Montessori-Material, das die Lernprozesse sonst unterstützt. Wir erstellten also Lernunterlagen, die die Kinder zuhause erledigen konnten. Rasch trennten wir uns vom Nutzen des Internets, denn streikende Drucker, überlastetes oder gar nicht vorhandenes Internet erwiesen sich als zu kompliziert. So wurde oft der Postweg gewählt und  unsere Kopierer – sowohl die menschlichen als auch die Maschinen -  kamen  manchmal an ihre Grenzen. Das ist nachvollziehbar, denn pro Kurs mussten ja mindestens 24-26 Exemplare mit vielen Seiten erstellt werden. Die Möglichkeit zu Rückfragen war entweder online, via Telefon oder schriftlich möglich. Ein besonderes Ereignis für die 1. Klässler war das Skypen mit ihrer Lehrerin, der sie auf diese Art vorlesen durften.  Und damit die körperliche Betätigung nicht zu kurz kam, gab es auch hier Anregung: www.albaberlin.de .

Schatzsuche

Pädagogen gehören bekanntlich zur Kategorie der Sammler. Sie horten viel Material, das vielleicht doch irgendwann einmal zum Einsatz kommen könnte. So entstehen immer wieder heimlich vergrabene  Schätze, die verteilt an mehreren Orten liegen. Ein Fall  für die Heinzelmännchen! Sie sortierten, laminierten, schnitten aus und schufen neue Ordner, Kopiervorlagen, Arbeitskästen und neue Regale, in denen jeder jetzt schnell Übersicht gewinnt und findet, was er sucht.

Arbeitsmaterial erstellen

Für die Freiarbeit brauchen wir stets viel – oft von uns selbst erstelltes -   Arbeitsmaterial, an dem die Kinder eigenständig lernen  können. Dazu sind Arbeitskästen in den richtigen Abmessungen notwendig, die es nicht „von der Stange“ zu kaufen gibt. Sie wurden in dieser besonderen Zeit von unseren kreativen Heinzelmännchen selbst auf Maß geschreinert.

Eine wichtige Aufgabe in der Montessori-Pädagogik ist die Weiterentwicklung von Lernmaterial, denn das Grundmaterial von Maria Montessori muss natürlich dem fortgeschrittenen Wissen der heutigen Zeit angepasst werden.  Unsere Heinzelmännchen nutzten die Zeit, um unser Angebot um viele Sachgebiete zu erweitern und fertigten Material, das den Kindern die Selbstkontrolle ihrer gelösten Aufgaben ermöglicht.

Unsere Projektwoche zum Thema „Umwelt“ ist leider aufgeschoben, aber nicht aufgehoben. Also startete die Produktion von nachhaltigen Brotzeittüchern aus Bienenwachs für die gesamte Grundschule zur Vorbereitung bereits in unserer unterrichtsfreien, aber eben nicht  arbeitslosen Zeit.

Ebenfalls Thema im Rahmen „Umwelt“ wird „Plastikmüll im Meer“ sein. Entsprechende Unterlagen wurden für jeden Schüler als Geheft entwickelt und bereitgestellt.

Am Projekttag zum Thema „Erste Hilfe“ sollte eigentlich eine Krankenschwester in die Schule kommen, was jetzt nicht möglich war. Stattdessen schickten wir motivierendes Material vom Roten Kreuz an unsere Schüler, mit dem sie schon einmal Grundlagen lernen können. Der Projekttag mit der Krankenschwester wird aber nachgeholt, damit die Kinder auch üben können.

 

Wieder in die Schule gehen…dürfen

Zwar langsam, aber sicher rückte der Tag näher, an dem wieder in kleinen Gruppen gelernt werden durfte. Endlich! Denn Corona verrückte auch hier die Welt. Sonst hieß es „Hurra, Ferien!“ Aber jetzt freuten sich alle –  Kinder, Eltern und Pädagogen – auf den 1.Schultag. Es entstand  wieder etwas mehr Normalität. Allerdings: nur etwas… Jetzt ging es darum, die Schule „auf  Abstand“ umzubauen und die notwendigen Hygienemaßnahmen zu treffen.

 

Als dann noch die Gruppeneinteilung mit Rücksicht auf Geschwisterkinder und Fahrgemeinschaften erfolgt war, begann das Ungewohnte sich Schritt für Schritt zur Routine zu entwickeln und die Geisterschule wurde wieder „Eine Schule für alle“.

Und was geschah mit den Heinzelmännchen? Wenn man genau hinschaut, entdeckt man sie vielleicht noch ab und zu. Aber: „Psssssst!“ – nicht zu genau beobachten, denn sonst verschwinden sie doch noch …Worüber sie sich aber freuen, ist, wenn sie sehen, wie ihre Werkstücke gebraucht und genutzt werden. Eben echte Montessori-Heinzelmännchen…

 

Lapbooks

Während des Arbeitens zu Hause haben die Kinder aus Kurs 3 und Kurs 3 Lapbooks zum Thema "Corona/Schule daheim" gestaltet. Diese Beispiele zeigen, wie viel Mühe sich die Schülerinnen und Schüler dabei gegeben haben. 

Monte-Steinschlange

Während der Zeit des "Homeschooling" haben wir Kinder aus Kurs 2 zu Hause Steine bunt bemalt. Fotos davon wurden zunächst "virtuell" zu einer Schlange zusammengesetzt. Diese kreative Aufgabe hat etwas Farbe in unseren "Corona-Alltag" mit seinen vielen Beschränkungen gebracht.

Inzwischen durften wir unsere Steine zu einer "echten" bunten Schlange zusammensetzen. Diese hat nun einen Platz am Rand des Schulhofs gefunden."

Platz 1 in Oberbayern

Beim Schulwettbewerb um das Deutsche Sportabzeichen errangen die Mittelschülerinnen und -schüler der Montessorischule Kösching den 1. Platz in Oberbayern und Rang 7 in ganz Bayern. Da der offizielle Rahmen und die Überreichung in diesem Schuljahr coronabedingt ausfallen musste, war die Freude über das gute Abschneiden umso größer. Auch die Kinder der Grundschule trainierten fleißig. Sie nahmen mit Erfolg am Wettbewerb teil und belegten bezirksweit Platz 7.

Kreative Kinder im Homeschooling

Schwalbenprojekt Jupiterklasse

Die Jupiterklasse nahm  im Juli 2018 am Schwalbenprojekt vom Landschaftspflegeverband Landkreis Eichstätt, vertreten durch Herrn Riegg, teil. Unsere Schwalbennester haben nun ein neues Zuhause in Dürrnhof bei Familie Eichinger gefunden. Lieben Dank an alle, die uns dabei unterstützt haben und wir hoffen, dass das eine oder andere Nest in den nächsten Jahren seinen Besitzer findet. Wir bleiben dran.

Wasserprojekt (Oktober 2018) Jupiter- und Mondklasse 

Am Anfang Oktober sind wir mit den beiden Klassen an den Stegbach in der Nähe der Montessori-Schule gegangen, um Wasserproben zu entnehmen, diese zu untersuchen und auszuwerten. Im Gepäck hatten wir Gläschen, Spatel, Pinsel, Kescher, Lupen, Indikatorstreifen, Petrischalen und Untersuchungswannen. Jede Gruppe hat eine andere Wasserprobe entnommen – siehe Bilder.

Im Vorfeld waren drei Stationen vorbereitet worden – zuerst kam die Sichtprobe, danach die Geruchsprobe und zuletzt eine pH-Messprobe. Den Abschluss und eigentlich unsere wichtigste Arbeit bildete die Auswertung vorhandener Mikroorganismen – sogenannter Zeigerorganismen. Mit ihrer Hilfe kann man die Wasserqualität bestimmen.

Was uns erschreckt hat, war die enorme Ausbeute an Müll, die wir an beiden Tagen aus dem Wasser gezogen haben. Hier siehst du einen Teil davon: Hammer, Straßenschild, Mütze, Socken, Solarlampe, Glas- und Plastikflaschen und eine riesige Glasscherbe!!! Alles, was wir gefunden haben, haben wir natürlich ordnungsgemäß entsorgt. Denn Müll gehört auf keinen Fall ins Wasser!      Was meinst du?

Zum Glück waren die Werte vom Wasser noch in Ordnung, was eigentlich ein Wunder bei dieser Verschmutzung ist. Unter den Zeigerorganismen siehst du z.B. Köcherfliegenlarven und Bachflohkrebse. Ohne es zu wollen, ist uns ein kleiner Grasfrosch in das Untersuchungsgefäß reingesprungen. Nach Betrachten und freudiger Überraschung von allen wurde er natürlich in die Freiheit entlassen.

 

Ein Schlusswort an alle: Jeder von uns ist Teil dieser Erde, benehmen wir uns auch dementsprechend! Denke bitte nach, bevor du das nächste Mal Müll entsorgst!

 

Danke

Eine süße Premiere - GRI Bienenpatinnen im Einsatz

Aus der Aktion „Zeit für Helden 2017“ entwickelte sich etwas Besonderes für die Auszubil-denden bzw. teils schon ausgelernten Industriekauffrauen der Raffinerie. Vor über einem Jahr bereicherten sie den Schulgarten der Montessori Schule mit bemalten Bienenkästen und pflanzten rundherum Sträucher an. Sie entwarfen ein Informationsplakat und lernten vieles über die wichtige Rolle der Biene in unserem Ökosystem Erde. Dabei wurden sie von Imkern aus der Region unterstützt. Doch damit war das Thema nicht vom Tisch. Jede der sechs engagierten Damen, Anna, Anna-Marie, Laura, Sabrina, Sophia und Veronika, erklärte sich bereit, zukünftig das Bienenprojekt zu begleiten, nämlich als „Bienenpatin“. Diese hält Kontakt zur Imkerin und nimmt an Aktionen teil, bei denen die Biene im Mittel-punkt steht. So geschehen, am 7. Juni 2018 bei der Premiere der ersten Honiggewinnung.


An diesem Tage herrschte in der Montessori Schule Kösching emsiges Treiben. Wäh-rend die Kinder aus der „Dschungel-Klasse“ Gläser, Etiketten, Waben, Rahmen und vie-les mehr auf den Arbeitstischen aufbauten, summte es im Schulgarten am Stegbach mehr als bisher, denn die Beutekästen wurden geöffnet. In den über 40 Wabenrahmen leisteten die drei Völker ganze Arbeit. Die Imkerin Theresa von Schönebeck und ihr Kol-lege, Herr Liepold hatten bereits alles Notwendige vorbereitet: Dazu zählten ein „Smo-ker“, dessen Rauch zum Beruhigen der der Bienen dient, ein Hebel zum Entdeckeln der Waben, einen Besen zum Abkehren der Bienen und Imkerschleier für die Bienenpatin-nen.


Die Rahmen mit Honigwaben wurden aus den Beutekästen entnommen und durch an-dere ersetzt, damit die Bienen nicht ganz im Leeren sitzen und in den Schulhof ge-bracht. Dort lernten die Kinder das „Entdeckeln“ mittels einer Spezialgabel, mit deren Hilfe man die kleinen Wachsdeckel von den Honigwaben, die man schleudern möchte, entfernen kann. Die Rahmen wurden in die Honigschleuder gesteckt, gekurbelt und los ging’s.


Schon bald waren die Eimer gefüllt - über 30 Kilogramm Honig konnten gewonnen wer-den. Jetzt gab es auch für alle zur Belohnung Butterbrote mit frischem Honigaufstrich. Raffineriechef Gerhard Fischer erhielt das erste Honiggläschen und „verputze“ begeis-tert ein Honigbrot.


Der goldene Saft wird beim nächsten Schulbasar für einen guten Zweck zum Verkauf angeboten. Derweil können die Bienen mit frischen Waben ihre Arbeit fortsetzen.

Schullandheim Habischried – Jupiterklasse Januar 2018

Unsere Jupiterklasse war im Schullandheim Habischried. Wir waren Bogenschießen und haben dabei gelernt mit Pfeil und Bogen umzugehen. Es hat sehr viel Spaß gemacht. Der Mann, der uns das Bogenschießen beigebracht, hat war sehr nett. Wir waren Schlittenfahren und haben Rampen gebaut und sind darübergefahren, das war sehr lustig. Außerdem haben wir noch eine schöne und spannende Nachtwanderung im Wald mit Fackeln gemacht. Unsere Klasse ist nach Bischofsmais gewandert und das waren 9 Km, wir sind durch Wälder und Dörfer gegangen. Außerdem haben wir an einem Donnerstagabend eine Disco gemacht, die bis 23 Uhr gegangen ist, wir haben richtig abgerockt. Alle haben gelacht und hatten sehr viel Spaß. Unsere Jupiterklasse hat Kooperationsspiele gemacht.

Am letzten Tag war unsere Klasse im Haus der Wildnis Bayrischer Wald in Ludwigstal.       

Wir haben viele Tiere gesehen z.B. Luchse, Wölfe, Büffel, Urpferde usw. Wir wurden von Führern durch den Park geführt und es wurden uns viele Sachen über den Park erklärt. Es war sehr interessant und schön. Nach der Führung sind wir in den Bus eingestiegen und sind wieder nach Hause gefahren. Unsere Jupiterklasse hatte im Schullandheim lustige, schöne und spannende Tage.  (geschrieben von Lilly und Mara)

 

Der Gartentag

Am Mittwoch, den 11. April, nahmen wir die Schaufel und den Spaten in die Hand und kümmerten uns um den Garten vor unserem Klassenzimmer. Frau Eichinger hat uns Erde gebracht und wir haben sie in Kübel gefüllt. Danach mussten wir das Gewächshaus vor unser Fenster tragen und mussten es putzen. Parallel dazu haben die Mädchen beschriftete Tonscherben mit Lack angesprüht, damit sie das Wetter aushalten. Die anderen haben die Blumentöpfe mit Blumen, Tomaten und so weiter gefüllt. Als wir an der Arbeit waren, tauchten plötzlich zwei Augenfalter auf.  Als die Jungs das Loch für das Gewächshaus fertig hatten und die anderen fertig geputzt haben, stellten wir das Gewächshaus aufs Loch und befüllten es mit Erde. Dort pflanzten wir die kleinen Pflanzen ein, die wir zuvor aufgezogen hatten. Am Ende machten wir noch ein schönes Gruppenfoto. Heute nach gut zwei Wochen kommen schon Radieschen aus der Erde raus.

Viel Spaß auf unserer Terrasse

Spendenübergabe dm Drogeriemarkt Kösching

Unser Besuch bei den Bienen

 

Vor den Ferien durfte die Dschungelklasse auf unser Grundstück zu den Bienen. Die Imkerin vertrieb die Bienen mit einem Smoker. Das ist ein Gerät, das mit Rauch gefüllt ist. Wir fanden, dass der Rauch gestunken hat. Der Rauch wird deshalb benutzt, damit die Bienen meinen es brennt und Angst haben. So kommen sie aus ihrem Bienenstock heraus. Die Imkerin hat die Bienenwaben aus dem Stock herausgenommen. So konnten wir viele Bienen, die Königin und schon ein bisschen Honig sehen. Im Frühjahr wird der Honig geschleudert, in Gläser gefüllt und dann in den Laden gebracht.

 

                                                                           Geschrieben von Laura und Marisa

Seite an Seite mit den Handballstars

Zu Beginn des Schuljahres konnten wir uns über einen sehr bewegungsreichen Tag freuen. Einen ganzen Vormittag besuchte das Team des AOK-Startrainings die Montessori Schule und begeisterte die Kinder von der Sportart Handball, ein geimeinschaftliches Projekt des Deutschen Handballbundes, seinen Landesverbänden und der AOK - die Gesundheitskasse. So waren zudem Vertreter aus Politik und Wirtschaft sowie die Presse vor Ort um dieses Event zu begleiten. Besondere Unterstützung fand der Handballtag ebenfalls von der Handballabteilung des TSV Gaimersheim, die sich mit großem Engagement bereits in die Planung einbrachte.

 

Die Saturnklasse, die sich im Namen der Schule für dieses Event beworben hatte, und mit ihren Ideen einen der deutschlandweit 22 Hauptgewinne unter den 1500 Bewerbungen nach Bayern holte, trainierte zusammen mit den Kindern der zweiten Jahrgangsstufe Seite an Seite mit Maik Nowak, dem Chef-Bundestrainer weiblicher Nachwuchs, und der Jugendnationalspielerin Amelie Bayerl.

Zusammen mit ihrem Team vertieften sie die Grundlagen im Fangen und Werfen, die anschließend bei Spiel- und Übungsformen angewandt wurden. Während der gesamten Trainingszeit brachten sich die Kinder mit großer Freude ein und waren kaum zu bremsen. Bei der abschließenden Fragerunde waren alle auf die Antworten der Profis gespannt. Nach einem Gemeinschaftsfoto mit der originalen Meisterschale der Handballer erhielten am Ende alle Kinder verdient und sehr stolz neben T-Shirts und Getränken ihre persönliche Urkunde. Und nicht zu vergessen das Autogramm, welches unter anderem die Teilnahme für lange Zeit unvergesslich machen wird.

 

Im Anschluss an die Trainingseinheit wurde die Sporthalle noch einmal umgewandelt und die ganze Schule mit eingebunden. Ein Handball-Parcours mit tollen Mitmachstationen von der Dribbelfrequenzmessung und dem Speedwerfen bis hin zum Slalomsprint mit Lichtschranke warteten auf die Kinder. Alle kamen auf ihre Kosten und konnten mit ihrer Stationskarte wertvolle Preise gewinnen. Ein toller Tag - einfach eine runde Sache.

 

Weitere Infos finden Sie hier:

 

INTV Beitrag

 

Handball Gaimersheim

 

AOK Startraining

Projekttag der Grundschule zum Thema "Entstehungsgeschichte unserer Erde"

Der erste Projekttag im Schuljahr 2016/17 führte alle vier Grundschulklassen der Montessori-Schule Kösching nach Eichstätt.

Jeweils zwei Klassen fuhren morgens, bzw. mittags mit dem Bus zur Burg und erlebten einen lehrreichen Tag mit fachkundiger Führung und dem Fälschen von Fossilien.

Wie zu erfahren war, wenden diese Methode auch Wissenschaftler und Museumsleiter an. Von wertvollen Fossilien werden Silikonabgüsse hergestellt, diese dann mit Gips gefüllt und nach dem Trocknen naturnah bemalt. Diese Arbeit durften die Kinder ausführen, denn die Gipsabdrücke waren schon hergerichtet und jeder nahm seine „Fälschung“ mit nach Hause.

Sehr anschaulich und kindgerecht führten die Museumspädagogen unsere Klassen durch die Ausstellung und zeigten Exponate, insbesondere Urtiere, die bei Funden in unserer Gegend entdeckt wurden. Sowohl Fossilien als auch Knochen verschiedener Tiere bereichern das Eichstätter Museum auf der Willibaldsburg. Kaum zu bremsen, stellten die Kinder viele Fragen und trugen mit eigenem Wissen zu einem gelungenen Tag bei.

Im Unterricht werden die Themen mittels Arbeitsblättern und vertiefenden Texten aufgearbeitet, manch einer fand Gefallen am weiterforschen und schrieb Steckbriefe über Dinosaurier.

 

Eva Estenfelder, päd. Assistentin

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